{"id":16514,"date":"2021-10-04T00:10:04","date_gmt":"2021-10-03T22:10:04","guid":{"rendered":"https:\/\/magazine.swissinformatics.org\/it-feuer-susanne-wenger\/"},"modified":"2022-11-23T14:02:27","modified_gmt":"2022-11-23T13:02:27","slug":"it-feuer-susanne-wenger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/magazine.swissinformatics.org\/it\/it-feuer-susanne-wenger\/","title":{"rendered":"IT Feuer \u2013 Susanne Wenger"},"content":{"rendered":"<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"160\"><span style=\"color: #e3e3e3\">.<\/span><br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-16269\" src=\"https:\/\/magazine.swissinformatics.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/SusanneWenger-300x300.png\" alt=\"Susanne Wenger\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/magazine.swissinformatics.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/SusanneWenger-300x300.png 300w, https:\/\/magazine.swissinformatics.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/SusanneWenger-150x150.png 150w, https:\/\/magazine.swissinformatics.org\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/SusanneWenger.png 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/td>\n<td valign=\"top\">&nbsp;<\/p>\n<h3>Susanne Wenger<\/h3>\n<h4>IT Consultant bei CSI Consulting AG<\/h4>\n<p>Jahrgang: 1979<\/p>\n<p><em>\u201eSei unvoreingenommen und neugierig.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Werdegang: Math.-Nat. Gymnasium Neufeld, Informatik-Studium Universit\u00e4t Bern, MBA Open University<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wie sind Sie in die IT-Branche gekommen?<\/h3>\n<p><em>Welches war Ihre erste Begegnung mit IT? &nbsp; Wann wie und warum haben Sie dann Feuer gefangen?<\/em><br \/>\nDa mein Vater Informatiker gewesen ist, hatten wir bereits w\u00e4hrend meiner Kindheit einen ersten Computer zu Hause \u2013 und den auch rege zum Spielen genutzt. Im Gymnasium kam dann erster Programmierunterricht hinzu. Aber erst als ich mich im Rahmen meines Noch-Nebenfaches vertieft mit unterschiedlichen Informatik-Bereichen befasst habe, wusste ich, dass dies die richtige Richtung f\u00fcr mich ist: meine Passion f\u00fcrs Knobeln an Problemen, den Transfer der Theorie in praktische Anwendungen und auch die Unterst\u00fctzung und Inspiration durch meine StudienkollegInnen.<\/p>\n<p><em>Wie alt waren Sie da?<\/em><br \/>\nAls ich meine Leidenschaft f\u00fcrs Programmieren entdeckte war ich ca. 20 Jahre alt. Da konnte ich zum ersten Mal im Rahmen eines Software-Engineering-Praktikums echte Probleme l\u00f6sen.<\/p>\n<p><em>Wie alt waren Sie, als es ernst wurde und Sie sich f\u00fcr eine Berufslehre bzw. eine Studienrichtung entscheiden mussten?<\/em><br \/>\nF\u00fcr eine Studienrichtung mussten wir uns nach der Matura, d.h. Ende Gymnasium mit 20 entscheiden. Das Studium bestand damals aus einem Hauptfach und zwei kleineren Nebenf\u00e4cher, wobei im ersten Jahr der Umfang von Haupt- und Nebenfach noch gleich war. Ich w\u00e4hlte zuerst \u201emathematische Statistik\u201c als Hauptfach mit den zwei Nebenf\u00e4chern Informatik und Mathematik. Nach einem Jahr konnte ich dann aufs Hauptfach Informatik wechseln, ohne ein Studienjahr verloren zu haben.<\/p>\n<p><em>Was f\u00fcr alternative Berufe oder Studienrichtungen haben Sie damals ebenfalls interessiert?<\/em><br \/>\nMir war es wichtig, dass ich irgendwie eine praktische Anwendung meines Wahlfaches sehen konnte \u2013 und dass es was mit Probleml\u00f6sung und Logik zu tun hatte. Zudem war mir klar, dass es etwas aus einem naturwissenschaftlichen Bereich sein sollte, da dies mir am meisten lag. Meine Wahl fiel dann auf \u00abmathematische Statistik\u00bb, wobei ich auch Mathematik und Physik in Erw\u00e4gung gezogen habe. Wir hatten im Gymnasium im Vertiefungsfach Mathematik eine statistische Herausforderung zu einem Schachspiel. Lustigerweise haben auch zwei weitere Kollegen aus diesem gemeinsamen Vertiefungsfach unabh\u00e4ngig voneinander dieses Studium gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><em>Welche Infos hatten Sie damals \u00fcber die Ausbildung und die M\u00f6glichkeiten danach?<\/em><br \/>\nIch ging in verschiedene Vorlesungen in naturwissenschaftlichen Bereich schnuppern und hatte auch Kontakt zur Kontaktperson f\u00fcr Studieninteressenten der Studierendenschaft der Universit\u00e4t Bern. Zudem gab es ein B\u00fcchlein zu den verschiedenen Studienrichtungen, wo die Informationen zum Studieninhalt zusammengestellt waren. Trotzdem war es f\u00fcr mich immer noch recht unkonkret, was aus mir werden soll.<\/p>\n<p><em>Was sprach dagegen aus Ihrer damaligen Sicht?<\/em><br \/>\nIch bezweifle, dass ich Informatik als Studienrichtung \u00fcberhaupt in Erw\u00e4gung gezogen h\u00e4tte, wenn es nicht zuerst mein Nebenfach gewesen w\u00e4re. Einen konkreten Grund dazu gab es eigentlich nicht. Vielleicht weil ich mich nicht als Teil von Informatikerinnen und Informatikern sah. Als Nebenfach erschien es mir jedoch eine gute Erg\u00e4nzung.<\/p>\n<p><em>Wer, welche Personen, welche Umst\u00e4nde haben f\u00fcr Sie damals gegen eine Laufbahn, in der IT zu gesprochen?<\/em><br \/>\nEs hat nichts dagegen gesprochen. Klar gab es Bemerkungen, was ich mit einem Studium anfangen soll. Es war auch die Zeit der Dotcom-Blase und manche Informatiker wurden entlassen. Aber eigentlich war der Widerstand vor allem grunds\u00e4tzlich gegen ein Studium gerichtet und nicht gegen meine Studienwahl. Meine Eltern und meine Freundinnen haben meine Wahl nie angezweifelt und mich unterst\u00fctzt. Auch meine Bem\u00fchung, w\u00e4hrend des Studiums zu arbeiten und praktische Erfahrungen zu sammeln, haben mich in der Wahl best\u00e4rkt.<\/p>\n<p><em>Was war letztendlich doch ausschlaggebend f\u00fcr Ihren Entscheid, in die IT zu gehen?<\/em><br \/>\nF\u00fcr mich war ausschlaggebend, dass ich gute Erfahrungen gesammelt habe, das Fach spannend fand, mich im Umfeld wohl f\u00fchlte \u2013 kurzum, es einfach f\u00fcr mich gepasst hat.<\/p>\n<p><em>Wer, welche Personen, haben Sie damals unterst\u00fctzt?<\/em><br \/>\nW\u00e4hrend meiner gesamten Laufbahn gab es immer wieder Personen, welche mich unterst\u00fctzt haben. Dies geschah eigentlich nie durch Ratschl\u00e4ge, sondern meistens in Gespr\u00e4chen \u00fcber irgendwelche Themen oder indem ich sah, wie sie f\u00fcr ihre T\u00e4tigkeit brennen &#8211; quasi als Inspiration. Im Nachhinein waren selbst Leute, die mich h\u00e4ufig kritisiert haben, eine Bereicherung und auch ein Anstubser. Diese sagen n\u00e4mlich auch unangenehme Wahrheiten. Ein Nachteil im Berufsleben ist n\u00e4mlich, dass es keine \u201cobjektiven\u201d Noten mehr gibt. Es werden schon Jahresziele vereinbart und auch Feedback-Gespr\u00e4che gef\u00fchrt, dennoch sind diese manchmal mehr ein Ausdruck der subjektive Beziehungsqualit\u00e4t und k\u00f6nnen recht wenig mit dir und deiner Leistung zu tun haben.<\/p>\n<h3>Wie verlief Ihr Weg nach der Ausbildung bzw. nach dem Studium?<\/h3>\n<p><em>Welches waren Ihre ersten Schritte nach dem Studium?<\/em><br \/>\nIch hatte w\u00e4hrend meines Studiums in verschiedenen Rollen (Datenaufbereitung, Automatisierung von Systemtasks, Hilfs-Assistenz f\u00fcr Vorlesungen, Architektur, Software-Entwicklung) gearbeitet und konnte mein Teilzeitpensum als Plattform-Architektin \u00fcbergangslos zu einer Vollzeitstelle umwandeln. Durch einen Kollegen erhielt ich sp\u00e4ter die M\u00f6glichkeit, meine Leidenschaft f\u00fcr die Software-Entwicklung auszuleben.<\/p>\n<p><em>Wo standen Sie in Ihrer Karriere f\u00fcnf Jahre nach Ende der Ausbildung\/Studium?<\/em><br \/>\nNach einigen Jahren im Job und einer 8-monatigen Fahrrad-Tour durch die Atacama-W\u00fcste fand ich, dass dies mir zu wenig Einflussm\u00f6glichkeit bietet und man in dieser Rolle zu wenig bewegen kann. Als \u00dcbergangsl\u00f6sung erg\u00e4nzte ich daher die Programmiert\u00e4tigkeit mit einem Scrum-Master-Anteil. Ein ehemaliger Chef konnte mich dann f\u00fcr die Unternehmensarchitektur gewinnen. Und nach weiteren Jahren war f\u00fcr mich klar, dass ich vor allem den Anteil mit der Projektarbeit mag. Heute arbeite ich bei der CSI Consulting AG als IT-Beraterin und kann hier mein ganzes Spektrum an Wissen einbringen und lerne trotzdem noch dazu. In der Projektarbeit finde ich immer wieder neue spannende Themen und kann zusammen mit verschiedenen Disziplinen L\u00f6sungen suchen.<\/p>\n<p><em>Hatten Sie<\/em><br \/>\n<em>a) Denselben Lohn wie Ihre m\u00e4nnlichen Kollegen?<\/em><br \/>\n<em>b) Dieselben Karrierechancen?<\/em><br \/>\nWenn ich einen Job angenommen habe, hat mich der inhaltliche Aspekt interessiert. Vor allem w\u00e4hrend des Studiums und am Anfang war ich damit auch h\u00e4ufig mit Abstand die j\u00fcngste und unerfahrenste. Damit kam auch die M\u00f6glichkeit, Neues zu sehen und mir einen breiten Erfahrungsschatz anzueignen. Irgendwann kam bisher immer ein Punkt, wo ich eine Weiterentwicklung machen wollte und diese habe ich mir dann auch jeweils erm\u00f6glicht. Inzwischen habe ich konkretere Vorstellungen, auch bez\u00fcglich Lohn. Dies da ich mich mit einigen KollegInnen \u00fcber die L\u00f6hne und Jobperspektiven austausche. Die Lohnfrage polarisiert: F\u00fcr die einen ist es eine Frage des Verhandlungsgeschicks, f\u00fcr andere ist es ein Ausdruck f\u00fcr Wertsch\u00e4tzung und Fairness im Unternehmen.<br \/>\nFalls man bei gleicher Leistung, Erfahrung und Einsatz weniger als andere Personen im Team verdient, sollte man sich meiner Meinung nach \u00fcberlegen, ob man sich darauf verlassen will, dass man unterst\u00fctzt wird, R\u00fcckhalt hat und gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<h3>Wie sch\u00e4tzen Sie die Entscheidung f\u00fcr die IT r\u00fcckblickend ein?<\/h3>\n<p><em>Welche Ihrer Erwartungen wurden erf\u00fcllt?<\/em><br \/>\nIch hatte keine konkreten Erwartungen. Was mir wichtig war, dass ich einen Beitrag leisten kann und L\u00f6sungen suchen kann.<\/p>\n<p><em>Was freut Sie am meisten an ihrer aktuellen beruflichen Situation?<\/em><br \/>\nMein Arbeitgeber erm\u00f6glicht mir in meiner T\u00e4tigkeit als Beraterin, sehr viele Perspektiven einzunehmen:<br \/>\n&#8211; Der Transfer von der Theorie in die Praxis<br \/>\n&#8211; Die Entwicklung von realistischen Zielbildern und Visionen<br \/>\n&#8211; Die Suche von L\u00f6sungen zu komplexen Problemen<br \/>\n&#8211; Die Arbeit in interdisziplin\u00e4ren Teams mit Einblick in die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche<br \/>\n&#8211; Die Unabh\u00e4ngigkeit und Freiheit in der Arbeitsgestaltung<\/p>\n<p><em>Welche Ihrer Erwartungen wurden nicht erf\u00fcllt?<\/em><br \/>\nIch hatte immer Angst, eingeschr\u00e4nkt zu werden und mich mein ganzes Leben lang nur noch um ein Thema k\u00fcmmern zu m\u00fcssen. Gl\u00fccklicherweise ist die IT ja so breit \u2013 es ist nicht nur Technik. In jeder Rolle konnte ich mich weiterentwickeln, jedes Unternehmen war anders \u2013 sei es Gr\u00f6sse, Branche, Kultur, Thema, \u2026<\/p>\n<p><em>W\u00fcrden Sie denselben Entscheid nochmals treffen?<\/em><br \/>\nJa sicher, unter den gleichen Voraussetzungen und in der heutigen Schweiz sehe ich keinen Grund, wieso ich mich anders entscheiden sollte. Mit der Studienwahl ist ja nicht schon alles fixiert gewesen, sondern dies ist ja eher als erster Schritt zu sehen.<\/p>\n<p><em>Was bereuen oder kritisieren Sie?<\/em><br \/>\nJeder macht mal Fehler: ich, F\u00fchrungskr\u00e4fte und KollegInnen. Ich w\u00fcnschte mir, dass hier mehr Toleranz herrscht und dass die Kultur es erm\u00f6glicht, daraus zu lernen. Zudem h\u00e4tte ich eigentlich auch gewiesse Entscheidungen schneller treffen k\u00f6nnen und habe mir zu lange zu viele Gedanken gemacht.<\/p>\n<p><em>Wie w\u00e4re\/w\u00fcrde Ihre Laufbahn anders verlaufen, wenn Sie ein Mann w\u00e4ren?<\/em><br \/>\nMein Geschlecht war jedenfalls nicht explizit ein Faktor f\u00fcr mich. Eine unterbewusste Pr\u00e4gung kann ich jedoch nicht ausschliessen.<\/p>\n<p><em>Was w\u00fcrden Sie anders machen, und wie genau, wenn Sie k\u00f6nnten?<\/em><br \/>\nNichts, der Entscheid ist Teil meiner Entwicklung zum jetzigen Ich. Dazu geh\u00f6rt auch der eingeschlagene Weg und selbst schwierigere Momente. Ich bin grunds\u00e4tzlich zufrieden mit meinem Werdegang. Ich kann mich mit meiner T\u00e4tigkeit verwirklichen und bin unabh\u00e4ngig.<\/p>\n<p><em>H\u00e4tten Sie einen Zauberstab, was w\u00fcrden Sie sich w\u00fcnschen?<\/em><br \/>\nDiversit\u00e4t betrifft nicht nur den Frauenanteil, sondern sollte viel umfassender betrachtet werden. Abgesehen von den klassischen Diskriminierungsfaktoren geh\u00f6ren da genauso Pers\u00f6nlichkeitsprofile, Verhalten, Werte, Denkarten, gew\u00e4hlter Lebensentwurf und weitere Faktoren dazu. Dabei kann Diversit\u00e4t durchaus anspruchsvoller sein, mit entsprechender Offenheit ist dies jedoch durchaus eine Bereicherung. Ich w\u00fcnschte mir daher mehr Toleranz in allen Bereichen des Lebens und mehr respektvollen Umgang mit seinen Mitmenschen.<\/p>\n<h3>Was raten Sie Ihrer Tochter?<\/h3>\n<p><em>Welche Ratschl\u00e4ge w\u00fcrden Sie ihrer 15-j\u00e4hrigen Tochter mit auf den Weg geben, wenn sie gern in die IT gehen m\u00f6chte?<\/em><br \/>\nWenn IT f\u00fcr dich stimmt, dann verfolge den Weg und schau, wo er dich hinbringt. In \u00abder\u00bb IT findet sich f\u00fcr jeden was: unterschiedliche T\u00e4tigkeitsgebiete, unterschiedliche Personen, unterschiedliche Umfelder\/Kulturen. Je nach konkreter Wahl kann es sehr verschieden sein, wie viel man mit Menschen arbeitet, wie stark man mit Technik Kontakt hat, wie kreativ oder exakt man sein kann. Auch die Werdeg\u00e4nge unterscheiden sich stark: meine j\u00fcngere Schwester arbeitet nach einer Informatik-Lehre mit Richtung Sytemtechnik heute im Operating, wo sie die Serverinfrastruktur weiterentwickelt und den Betrieb sicherstellt.<\/p>\n<p><em>Was ist f\u00fcr Sie in beruflicher Hinsicht wichtig im Leben?<\/em><br \/>\nErkenne deinen Wert und den Beitrag deiner Arbeit. Es wird sich immer jemand an dir, deiner Arbeitsweise oder deinem Arbeitsresultat st\u00f6ren \u2013 sonst hast du nicht gearbeitet. Hauptsache du kannst sagen, dass du dein Bestes gegeben hast und dass es f\u00fcr dich stimmt. Ich mache meine Aufgaben so, dass sie m\u00f6glichst einen hohen Mehrwert bringen und das Gesamtbild unterst\u00fctzen. Falls ich mal was nicht bef\u00fcrworte und trotzdem unterst\u00fctzen soll, versuche ich die Gr\u00fcnde dahinter zu verstehen. Zudem bleibe ich mir selbst treu und stehe zu mir.<\/p>\n<p><em>Worauf m\u00fcsste eine junge Frau, die im Jahr 2061 pensioniert wird, bei der Gestaltung ihre Laufbahn achten?<\/em><br \/>\nGenau genommen ist man sich selbst seine gr\u00f6sste Unterst\u00fctzung. Insbesondere in Momenten, wo ich das Gef\u00fchl hatte, unsicher zu sein, konnte ich mich auf mich verlassen: sei es dass ich es nochmals versucht habe, sei es dass ich in Durststrecken auch durchgehalten habe, sei es dass ich jemanden um Hilfe gebeten habe, sei es dass ich mein Bestes gegeben habe, sei es dass ich mich f\u00fcr das \u00abRichtige\u00bb engagiert habe. Das Gef\u00fchl f\u00fcr den eigenen Selbswert ist existentiell \u2013 egal was die anderen sagen, denken oder tun. Finde heraus, wer du bist und was du sein m\u00f6chtest. Versuche die Erwartungen anderer nicht mit deinen eigenen W\u00fcnschen zu verwechseln. Und bleibe offen. Du kannst und darfst dich ver\u00e4ndern und auch dein Umfeld wird sich ver\u00e4ndern. Und es ist ok, nicht das zu tun, was die anderen tun.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/magazine.swissinformatics.org\/it\/a-stage-for-women-in-it\/\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersichtsseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>. &nbsp; Susanne Wenger IT Consultant bei CSI Consulting AG Jahrgang: 1979 \u201eSei unvoreingenommen und neugierig.\u201c Werdegang: Math.-Nat. Gymnasium Neufeld, Informatik-Studium Universit\u00e4t Bern, MBA Open University &nbsp; Wie sind Sie in die IT-Branche gekommen? Welches war Ihre erste Begegnung mit IT? &nbsp; Wann wie und warum haben Sie dann Feuer gefangen? 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